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Station
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Biogasanlage Eichholz | |
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Wachstumsmotoren bei den erneuerbaren Energien. Ein mit Wasserdampf gesättigtes
Gasgemisch, das bei der Umsetzung von organischen Stoffen unter Luftabschluss
entsteht. Der Einsatz von Energiepflanzen wie Mais oder Grassilage mit Gülle
sorgt für einen hohen Methangehalt und damit guten Brennwert im Biogas.
Der im BHKW produzierte Strom wird ins Netz eingespeist und sorgt für zusätzliches Einkommen in der Landwirtschaft. In Eichholz haben sich drei Landwirte gemeinsam dazu entschlossen, in diese zukunftsträchtige Technologie zu investieren. |
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Was ist Biogas?
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Biogas gehört
zu den regenerativen Energiequellen. Es ist ein mit Wasserdampf gesättigtes
Gasgemisch, das bei der Umsetzung von pflanzlichen oder organischen Stoffen
unter Luftabschluss entsteht. In der Natur kommt Biogas z.B. in Mooren und Sümpfen (Sumpfgas) vor. Es entsteht aber auch in Hausmülldeponien (Deponiegas) und in Faultürmen von Kläranlagen. |
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| Da kleine Biogasanlagen meist nicht wirtschaftlich sind, bietet sich beim Bau einer landwirtschaftlichen Anlage eine Gemeinschaftsanlage an. In Eichholz haben sich drei Landwirte mit insgesamt 250 Großvieheinheiten zur Biogas Eichholz GbR zusammengeschlossen, um einerseits die Investitionskosten zu senken, den Gasertrag zu erhöhen aber andererseits auch den Unterhalt der Anlage in Arbeitsteilung erledigen zu können. | ||
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Funktionsweise der Biogasanlage
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Die Gülle wird aus den Ställen der drei Landwirte direkt in
den Rührkesselfermenter (ein gedämmter Stahlbetonbehälter)
der Biogasanlage gepumpt und auf ca. 37° - 38° C aufgeheizt. Über
eine automatisierte Dosieranlage wird zusätzlich Stallmist in regelmäßigen
Abständen in den Fermenter eingebracht. Durch sanftes Rühren
wird einer Entmischung sowie der Bildung von Sink- und Schwimmdecken vorgebeugt.
Die organische Masse wird während einer Verweildauer von etwa 30
- 40 Tagen von Mikroorganismen abgebaut, wobei Faulschlamm und Biogas
entstehen. Da zu Gülle und Stallmist bisher keine Cofermente wie Mais oder
Grassilage zur Vergärung zugeführt werden, ist der Energieertrag
verhältnismäßig niedrig. Der gesamte produzierte Strom
wird ins Netz eingespeist, da die Nutzung für den Eigenbedarf bei
drei Beteiligten zu großen organisatorischen Aufwand bedeuten würde. |
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Anlagendaten
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Inbetriebnahme
der Anlage: 12/2002 Größe Fermenter: Durchmesser: 14 m, Volumen: 700 m³ Größe Endlager: Durchmesser: 16 m, Volumen: 1.000 m³ Leistung: 70 kW el. Gesamtertrag: ca. 400.000 kWh/a Notwendige Energiezufuhr: 18.000 l Heizöl/Jahr |
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Einsparung
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Mit dieser Anlage wird der jährliche Ausstoß an CO2 um ca. 178 t bzw. 90.650 m³ (unter Abzug der für den Verbrennungsvorgang notwendigen Energie) vermindert. | |
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Wegbeschreibung
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In Weinberg Richtung Leutershausen/Röttenbach; |
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Besichtigung |
nach vorheriger
telefonischer Absprache möglich |
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