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Station
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Biomasseheizwerk Bechhofen |
| Bei Bau, Betrieb und Wartung eines
kommunalen Biomasseheizwerkes können fast alle Lieferungen und Leistungen
von lokalen und regionalen Betrieben erbracht werden. Auch die Produktion
und die Bereitstellung des Energieholzes bedeuten langfristige Dienstleistungen,
welche die regionale Forst- und Holzwirtschaft zur Verfügung stellt.
Das Heizwerk Bechhofen versorgt Schule, Turnhalle und Hallenbad über ein sehr effizientes Nahwärmenetz ganzjährig mit Wärme. Das entspricht einer Einsparung von ca. 120.000 Liter Heizöl und ca. 350 Tonnen des Treibhausgases CO2. |
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Holz als Energieträger - Nutzen für die Gemeinden
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Bei Bau, Betrieb und Wartung
eines kommunalen Biomasseheizwerkes können fast alle Lieferungen und
Leistungen von lokalen und regionalen Betrieben erbracht werden. Auch die
Produktion und die Bereitstellung des Energieholzes bedeuten langfristige
Dienstleistungen, welche die regionale Forst- und Holzwirtschaft zur Verfügung
stellt. Der Kauf des Energierohstoffes Holz für Heizzwecke trägt
durch eine größere Wertschöpfung in der Region zur Stabilisierung
der heimischen Wirtschaft bei. Vorhandene Arbeitsplätze werden gesichert,
neue geschaffen. Negative Auswirkungen von internationalen Energiekrisen, besonders Energieverknappung und Preiserhöhung, können durch den Einsatz der heimischen Holzenergie gemindert werden. Die "sichere Wärme aus dem eigenen Wald" steigert auch die Identifikation der Bürger mit ihrer Kommune und ihr Selbstbewusstsein als Solidargemeinschaft. |
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Günstige Randbedingungen
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Die örtliche Nähe der Wärmeabnehmer Schule (Grund- und Hauptschule), Sportzentrum und Hallenbad waren bei der Sanierungsplanung der Heizanlage im Jahr 2000 ein wichtiges Argument für das Konzept der Wärmeversorgung mit Biomasse und überzeugte die Gemeinde Bechhofen. Das Heizwerk wurde von der ortsansässigen Firma T+E Humuswerk GmbH erbaut, die auch für den Unterhalt und Betrieb verantwortlich ist. Das Projekt wurde von der Bayerischen Staatsregierung im Rahmen der Regionalen High-Tech-Offensive "Zukunft Bayern" gefördert. |
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Heizkessel
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Die Wärmeerzeugung erfolgt
in einem Biomassekessel mit einer Leistung von 360 kW. Die Spitzenlast an
sehr kalten Wintertagen und die Grundlast bei Wartungsarbeiten an der Biomasseanlage
werden von einem mit Heizöl betriebenen Heizkessel mit einer Leistung
von 800 kW im Keller der Schule abgedeckt. Die Verteilung erfolgt über eine ca. 70 m lange Wärmeleitung. Über einen Plattenwärmetauscher bei den Abnehmern wird das mit 90° C Vorlauftemperatur gepumpte Wasser in die Heizkreisläufe geleitet. |
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Hackschnitzelvorrat
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Die Hackschnitzelvorräte werden zum Großteil
im Humuswerk gelagert, das den 70 m³ fassenden Brennstoffbunker neben
der Biomasseheizanlage bedarfsgerecht nachfüllt. |
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Technik
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Die Hackschnitzel werden vom Brennstoffbunker über einen Schubbodenaustrag
in den Kessel befördert. |
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Kenndaten
der Anlage |
Inbetriebnahme: November
2001 zu deckender Jahreswärmbedarf: ca. 1.100 MWh Leistung Biomassekessel: 360 kW Fassungsvermögen Vorratsbunker: 17,5 bzw. 70 m³ Hackschnitzel Jährlicher Verbrauch: rund 570 t bzw. 2.280 m³ Hackschnitzel Verbrauch Heizöl für Spitzenlast: ca. 8.500 Liter |
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Einsparung
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Mit dieser Anlage werden gegenüber einer Einzelversorgung mit Heizöl jährlich etwa ca. 463 t CO2 bzw. 236.000 m³ des Treibhausgases CO2 eingespart. Gleichzeitig wird durch die Nutzung von regional vorhandenen Nachwachsenden Rohstoffen die heimische Wirtschaft gestärkt. |
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Wegbeschreibung
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In Bechhofen der Beschilderung Schule folgen, Pestalozzistraße 24. |
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Ansprechpartner |
für Besichtigungen Besichtigung nach vorheriger telefonischer Absprache möglich Biomasseheizwerk Betreiber:
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