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Station
12
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Klärgasanlage
Dinkelsbühl |
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Gärprozess
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Klärgas ist ein Biogas, das bei der Schlammfaulung in den Faultürmen von Kläranlagen entsteht. Es besteht im Wesentlichen aus Methan (ca. 50 bis 70 Prozent) und Kohlendioxyd. Der hohe Methan-Gehalt macht es für eine energetische Verwertung in einem Blockheizkraftwerk interessant. | |
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Kraft-Wärme-Kopplung
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Das bedeutendste Merkmal eines Blockheizkraftwerks ist die gleichzeitige Nutzung der Abwärme bei der Stromerzeugung, die Kraft-Wärme-Kopplung. Diese Technik trägt zur Einsparung von Primärenergie bei und reduziert damit die Entstehung von CO2. | |
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Ertragreiches Nebenprodukt
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In der Kläranlage Dinkelsbühl
entstehen im Jahr etwa 140 000 m³ Klärgas. Bisher wurden
nur etwa 95.000 m³ zur Wärmeerzeugung für den Gärprozess
benötigt, der Rest wurde abgefackelt. Seit Inbetriebnahme des neuen BHKW im April 2004 wird das komplette Klärgas verstromt. Die bei der Verstromung entstehende Abwärme wird zur Beheizung des Faulturms und der Betriebsgebäude genutzt. Der erzeugte Strom (je nach Qualität des Klärgases ca. 110 - 206 MWh pro Jahr) wird in das Netz des örtlichen Energieversorgers (=Stadtwerke) eingespeist. |
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Kenndaten
der Anlage |
Inbetriebnahme der Anlage:
April 2004 Klärgasmenge/pro Jahr: ca. 140.000 m³ Leistung BHKW elektrisch: 37kW Thermisch: 60 kW Gesamtertrag Strom: ca. 110 - 206 MWh |
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Einsparung
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Mit dieser Anlage wird der jährliche CO2-Ausstoß |
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Wegbeschreibung
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An der Mönchsrother Straße stadtauswärts kurz vor dem Ortsende auf der linken Seite (bei der Kläranlage) | |
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Besichtigung |
nach vorheriger
telefonischer Absprache möglich |
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